Feliz Navidad y la Nochevieja

Mein Leben in Spanien

Feliz Navidad y la Nochevieja

Hallo meine Lieben! Erstmal natürlich frohes neues Jahr 🙂

In den letzten Wochen ist viel passiert unter anderem war ich in der zwischenzeit in Deutschland und habe dort die Weihnachtstage verbracht. Ich werde nicht jeden Tag der vergangenen Wochen beschreiben sondern nur das Wichtigste zusammenfassen.

Die letzten Tage vor den Weihnachtsferien flogen nur so dahin und ich war schon ganz aufgeregt in wenigen Tagen wieder in Deutschland nach den vergangenen 4 Monaten zu sein. Am letzten Tag fand dann die Weihnachtsfeier statt und es wurden kräftig Weihnachtslieder gesungen und Plätzchen gegessen. Viele Leute wünschten mir eine tolle Zeit in Deutschland und waren noch herzlicher als ohnehin schon. Am Ende bekamen alle Erzieher und Freiwillige ein großes Weihnachtsgeschenk überreicht. Ich bekam einen Krisol Jutebeutel, einen Korb in dem die Geschenke drin waren, eine Duftkerze, eine Gesichtsmaske, Lavendelsäckchen und Turron 😛 Zwar erfuhr ich später, dass alle Freiwilligen jedes Jahr das gleiche bekamen, trotzdem freute ich mich riesig. Abends packte ich dann noch meinen Koffer und die restlichen Geschenke für Deutschland ein. Am nächsten Tag räumte ich mein Zimmer noch aus, da die Familie am gleichen tag noch kommen würde und in meinem Zimmer auch ein paar Gäste unterkommen sollten. Israels Brüder mitsamt Familie lernte ich noch kurz kennen bevor wir uns auf dem Weg zum Flughafen machten.

Etwas zuspät ( typisch Spanier :D) fuhren Israel und ich dann noch zum Flughafen, da er dort auch seine anderen Verwandten abholen wollte. Zum Abschied noch zwei Besos und schon stand ich vor der Sicherheitskontrolle Richtung Heimat.

Der Flug war entspannt und ich hatte einen tollen Ausblick auf den Vollmond, Barcelona und das Meer (Fensterplatz :))

Weihnachtsgeschenk für Sebastian

Sebastian holte mich dann am Flughafen Köln/Bonn ab und ich war ziemlich überwältigt von allem. Spät kamen wir dann schließlich bei mir zuhause an und ich redete noch stundenlang mit meinen Eltern. Am nächsten Morgen räumte ich nochmal meinen Zimmer/Kleiderschrankaus und begann mit dem Baumschmücken! Darauf hatte ich mich dann doch sehr gefreut, vor allem da es in Spanien kaum Weihnachtsbäume gab. Die Weihnachtstage waren leider sehr stressig, da ich jeden Tag woanders war und natürlich viele nochmal sehen wollte. Unter anderem veranstaltete ich noch eine kleine Weihnachtsfeier zu Hause mit meinen Freunden und war auch in Erftstadt und Hennef bei Sebastians Familie. Trotzdem habe ich es sehr genossen bei meiner Familie zu sein und an Heiligabend wie jedes Jahr Raclett zu essen! Nebenbei mussste ich ja dann auch noch irgendwie meine Kunstbewerbungsmappe fertigstellen, doch nach vielen Anläufen und Verzweiflungsmomenten stand sie dann bereit zum abschicken im Wohnzimmer. Und schon saß ich wieder im Auto auf dem Weg zum Flughafen und merkte schmerzlich, dass schon wieder eine Woche rum war. Viel zu schnell…..

 

Gegen 1 Uhr Nachts kam ich dann schließlich im Taxi wieder zu Hause an. Realisiert hatte ich das irgendwie noch nicht und die Wochein Deutschland erschien mir nur noch wie ein kurzer schöner Weihnachtstraum.

Regal einrrichten ;))

Am nächstenTag gingen wir dann am Meer spazieren und ich übergab der Familie die Weihnachtsgeschenke von meiner Familie aus Deutschland. Ich richtete mein Zimmer mit meinen mitgebrachten neuen Weihnachtsgeschenken von Zuhause ein (unter anderem ein 3D Mond *-*) und räumte noch etwas auf. Einen Tag vor Silvester machten wir zusammen mit einer sehr(!!) netten Familie von Krisol einen Ausflug nach Orrius zu einer riesigen nachgestellten Krippe. Es war wirklich extrem kalt und man hätte meinen können, dass ich wieder zurück in Deutschland wäre. Das ganze Dorf hatte sich in eine lebensechte Krippe verwandelt und von den Waschfrauen, über Tuchhändler bis zur Jesuskrippe war alles dabei. Die Leute die das alles nachstelllten trugen auch sehr realistische Kostüme und ich bewunderte sie, das sie sogar bei so niedrigen Temperaruren so dünne Schuhe etc. trugen. Zum schluss bekamen wir noch ein Zertifikat, dass wir dort gewesen waren und bekamen Gratis Suppe. Diese ließ zum Glück meine Finger wieder etwas auftauen 🙂

An Silvester beschlossen Anna und ich die Nochevieja (alte Nacht) in Mataro zu feiern.Auf dem Weg kauften wir uns noch Sekt und Trauben, da die Spanier eine sehr spezielle Tradition zu Silvester haben: Bei jedem Glockenschlag um  Punkt 12 Uhr essen die Spanier jeweils eine Traube und wünschen sich auch bei jeder etwas. Ich habe es jedenfalls nicht wirklich hinbekommen in dieser kurzen Zeit 😀 Aber ein Blick nach rechts und links verriet mir, dass die Spanier das anscheinend auch nicht hinbekommen 🙂 Die Sektflasche (und die Flasche Sangria) hatten Anna und ich zuvor heimlich am Strand leergemacht. In Spanien darf man nämlich keinen Alkohol in der Öffentlichkeit trinken. (Auch Botellones hier genannt) Anschließend ging es dann zu der Afterparty in einem Festzelt weiter und wir lernten zwei Afrikaner kennen, mit denen wir uns auf spanisch unterhielten. Bis ca 4 Uhr tanzten wir dort, ehe wir uns ein Taxi nehmen wollten. Tja aber wie das halt so an Silvester ist, war das Netz zusammengebrochen und wir standen etwas verloren und ziemlich fertig am Bordstein. Zum Glück trafen wir einenMann der sich vorher noch ein Taxi bestellt hatte und uns anbot uns mitzunehmen, da wir in die gleiche Richtung fuhren. Zu zweit zahlten Anna und ich letzten Endes nur 15 Euro. Das war schon die zweite Taxifahrt in 2 Tagen. Mamma Mia!

Frohes Neues!

Die nächsten Tage verliefen wieder relativ ruhig und ich genoss es mal wieder ausschlafen zukönnen (10 Uhr) Am 2.1.gingen wir Schlittschuhlaufen nach Barcelona und übten Pirouetten auf dem Eis. Stolz, dass ich jetzt jedenfalls ansatzweise eine kann verließen wir nach ein paar Stunden die Eisfläche. Als nächstes wollen wir Rollschuhe ausprobieren 😀

3 Tage später am 5.1. fanden die Parade der Heiliegen Drei Könige in Barcelona statt. Zwar gibt es in jedem Ort so ein Zug drch die Straßen, aber wir wollten gerne den Zug in Barcelona sehen. Nachdem wir fast eine Stunde am Placa de Catalunya gewartet hatten ging es dann endlich los. Ich muss sagen es hat mich teilweise wirklich sehr stark an Karneval erinnert! Aber es war wirklich sehr schön und ich beneidete ein wenig die spanischen Kinder, da diese damit großgeworden sind 🙂

 

 

 

Am Abend stellten die Kinder dann noch etwas zu trinken und zuessen für die drei heiligen Könige hin ehe es dann am nächsten morgen die lang ersehnten Geschenke gab. Auch ich bekam etwas Schokolade und zwei Stück “Carbon” was soviel wie Kohle bedeutet. Das errinnert an die Kohlestücke, die früher Kinder an Weihnachten bekamen welche unartig waren. Am Nachmittag ging es dann nach Argentona und wir aßen mit der ganzen Familie “Roscon de los Reyes” den Dreikönigskuchen. Im inneren befinden sich jeweils eine kleine Königsfigur und eine trockene Bohne. Wer die Bohne bekommt,darf das Essen bezahlen, der der den König bekommt wird mit der Pappkrone gekrönt.

Ansonsten habe ich die Ferien sehr genossen und konnte mich sogar für eine kleine Fahrradtour am Strand begeistern.

Was habt ihr in den Ferien so gemacht? Seid ihr auch weggefahren oder seid ihr eher so Netflixjunkies und verkriecht euch im Bett? 😀

Meine Vorsätze fürs neue Jahr sind übriegens: -mehr reisen -mehr offline Zeit und mehr kreativ sein 🙂 Von allem am besten etwas mehr. Wichtig ist es aber auch für mich sich immer daran zu erinnern wer mich auf meinen Weg bisher begleitet hat. An dieser Stelle ein kleines Dankesschön wenn du den Blog bis ins Jahr 2019 verfolgt hast und danke an meine Freunde und Familie! Ich denke natürlich fest an euch! 😉

Liebe Grüße und hasta luego

Eure Nina

2 Antworten

  1. Cath sagt:

    Wow, das klingt alles unfassbar aufregend und spannend. Auch im neuen Jahr fieber ich wieder mit dir mit und wünsche dir eine schöne und besonders unvergessliche Zeit.
    Das mit der Krippe habe ich fast genauso in Italien erlebt. Es war Spannend, wie ein ganzes Dorf sich verwandelt und mitspielt!

    Deine Vorsätze fürs neue Jahr kann ich nur teilen! Vielleicht kriegen wir das auch gemeinsam hin!

    • Nina sagt:

      Hallo Cath
      Ich verfolge auch weiterhin deine Erlebnisse und finde es immer wieder schön, dass Italien und Spanien sich in vielerlei Hinsicht ähneln:)
      Auf gemeinsame Vorsätze und eine weiterhin unvergessliche Zeit!

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