Über mich

Mein Leben in Spanien

Hi ich bin Nina und 19 Jahre alt. Nach meinem Abi habe ich mich dazu entschieden einen Frewilligendienst im Ausland zu machen, genauer geagt in Spanien!

In meiner Freizeit schreibe ich gerne Geschichten, zurzeit bin ich mit meiner Freundin an einem Fantasy Roman dran: “Die F.E.A.Chroniken” Außerdem male und tanze ich sehr gerne und hoffe, dass ich diesen Hobbys auch während meinen Freiwilligendienst nachgehen kann.

Meine Mitmenschen sind mir sehr wichtig und ich verbringe gerne Zeit mit meinen Freunden. Egal ob Nachtclub oder Kino, auf mich kannst du immer zählen. An dieser Stelle nochmal ein fettes Danke an alle die mich bis hierhin begleitet haben! Was würde ich nur ohne euch tun?

Nach dem Freiwilligendienst möchte ich gerne etwas im sozialen Bereich studieren. Kunsttherapie, Kunst auf Lehramt oder Psychologie sprechen mich derzeit am meisten an. Wer weiß, vielleicht weiß ich ja nach einem Jahr besser welche Richtung ich einschlagen möchte..?

 

Warum denn nach Spanien?

Nun ich muss zugeben, dass Spanien nicht meine erste Wahl war und ich eher aus Zufall dort gelandet bin ^^

Zuerst hatte ich mich in Lateinamerika beworben, nachdem ich aber dort abgelehnt wurde sah ich mich dann schließlich in Europa um und meine Wahl fiel auf.. Spanien! Schnell waren die Bewerbungen raus und es hieß warten.,.. warten ,…warten

Als ich die Hoffnung schon fast aufgegeben hatte,erreichte mich schließlich die Nachricht, dass das Bewerbungsgespräch auf spanisch doch gar nicht so schlecht verlaufen war wie ich dachte und auf einmal hatte ich eine Zusage!

Die Monate danach zogen in Windeseile an mir vorbei. Reisepass und Polizeiliches Führungszeugnis wurden beantragt, ein Bankkonto eröffnet und Arzttermine vereinbart. Mittendrin schreib ich ja dann auch noch mein Abitur. Spendensammeln und Flyer drucken musste ich ja irgendwann auch noch. Und schließlich das Vorbereitungsseminar, aber vielleicht sollte ich erstmal ein paar grundlegende Fragen klären…

…und was machst du jetzt eigentlich da?

Einen Internationalen Jugendfreiwilligendiendienst, kurz IJFD oder auch einfach Freiwilligendienst genannt. Dort arbeitet man in einer Einrichtung, erhält aber, ähnlich wie bei einem Praktikum, kein Geld für seine Arbeit. Stattdessen bekommen die Freiwilligen monatlich Taschengeld und ihnen wird eine Unterkunft, sowie Essen zur Verfügung gestellt. Im Vordergrund beim Freiwilligendienst steht der Interkulturelle Austausch und das sammeln von (Berufs-)erfahrungen.

Mein Projekt

Die, die meinen Flyer bereits gelesen haben, dürften mittlerweile über mein Projekt und die Organisation bescheid wissen. Für alle neuen Gesichter werde ich nun kurz mein Projekt vorstellen:

In einer alten Villa untergebracht und umgeben von einem Garten mit spektakulärer Aussicht befindet sich der Waldorfkindergarten Krisol, in dem ich im nächsten Jahr arbeiten werde.

2004 wurde der Kindergarten durch eine Elterninitiative gegründet und befindet sich etwa 20 Kilometer von Barcelona entfernt in Premià de Dalt.

In den nächsten 11 Monaten werde ich dort arbeiten und ca. 40 Kinder zwischen 3-6 Jahren mitbetreuen.

Hier findet ihr die Internet Adresse des Kindergartens:  www.krisol-waldorf.org

Mit den Freunden ins Ausland

Die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiner e.V. lernte ich eher aus Zufall besser kennen.  Da es in meinem Dorf ebenfalls ein Waldorfkindergarten gibt, den ich schon einige male besucht hatte, bewarb ich mich bei den Freunden und wurde schließlich angenommen.

Natürlich war mir der etwas ausgefallenere Lebensstil der Antrophosophischen Leute bekannt. Doch ebenso sprach mich die Umweltbewusste und kreative Art sehr an, und ich beschloss der Oragnisation eine Chance zu geben….

Das Orientierungsseminar in Karlsruhe war für mich dennoch sehr ernüchternd. Unorganisierte und teilweise unmotivierte Organisatoren gaben mir den Eindruck nicht richtig hier zu sein. Enttäuscht kehrte ich nach Hause zurück und dachte eine Zeit lang darüber nach, von den Freunden doch abzulassen. Doch andere Organisationen nahmen so spät keine neuen Bewerber mehr auf. Bleiben oder gehen hieß nun die Frage und ich entschied mich dennoch fürs bleiben. Ich hatte die Hoffnung nicht aufgegeben, dass das Orientierungssemiar mir vielleicht einfach nur den falschen Eindruck vermittelt hatte. Als ich dann schließlich nach meiner Zusage zum Vorbereitungsseminar nach Freundenstadt kam, wurde mein Eindrcuk um 160 Grad gedreht. Nette und einfühlsame Menschen, die nur so vor Tatendrang und Energie strömten. Es war, als wäre ich in einer komplett anderen Organisation gelandet. Als ich dann schließlich noch die Hospitation in einem Waldorfkindergarten hatte, war es um mich geschehen. Ich war nun Feuer und Flamme in einerm Waldorfkindergarten zu arbeiten und konnte kaum warten, dass es endlich losgeht!